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Moderne Diagnostik

Unsere Diagnosemethoden

Neben den gängigen diagnostischen Verfahren wie EKG, MRT, Röntgen, Blut-, Kot- und Harnuntersuchungen werden in unserer Klinik modernste Verfahren wie Ultraschall für die Herz- und Bauchregion sowie ein moderner Computertomograph (CT) eingesetzt.

  • Digitales Röntgen
  • Endoskopie
  • Arthoskopie
  • Ultraschall
  • Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie
  • Zahnröntgen
  • Hausinternes Labor

Digitales Röntgen

Wir evaluieren die Herzsilhouette, Herzgefäße, Veränderungen von Lunge und Brustkorb sowie Bronchien und vieles mehr.

Mit unserem modernen digitalen Röntgen können wir hochauflösende Bilder sofort auf dem Bildschirm betrachten. Dank der Detailgenauigkeit lassen sich Strukturen der Lunge, des Herzens, des Bauchraumes sowie der Knochen genau beurteilen. Auch die Strahlenbelastung ist deutlich verringert im Gegensatz zu einem konventionellen Röntgengerät.

Ist Ihr Tier kooperativ, lässt sich das Röntgen ohne Narkose durchführen und ist somit ein schnelles und risikoarmes Diagnostikverfahren.

Endoskopie

Unter einer Endoskopie versteht man die Spiegelung einzelner Organsysteme. Durch eine Digitalkamera werden die Bilder dabei auf einen Monitor übertragen. Unter Sichtkontrolle können dabei auch Gewebeproben (Biopsien oder auch Spülproben) entnommen werden oder Fremdkörper wie Grannen aus der Nase oder verschluckte Spielzeuge aus dem Magen entfernt werden.

  • Nasenhöhlen
  • Rachenraum
  • Kehlkopf
  • Luftröhre und Bronchien
  • Magen und Dünndarm sowie des Dickdarms
  • Harnblase

Arthoskopie

Die Arthroskopie, auch Gelenkspiegelung, (von griechisch arthros = Gelenk und skopein = schauen) ist eine minimal-invasive Untersuchung eines Gelenks mit Hilfe des Endoskops (auch: Arthroskop). Das Endoskop wird nach Auffüllen des Gelenks mit Flüssigkeit in Lokalanästhesie oder Vollnarkose eingeführt. Diese Vorgehensweise kann sowohl diagnostisch wie auch therapeutisch eingesetzt werden:

  • Die diagnostische Arthroskopie dient dem reinen Betrachten eines Gelenkes, z. B. des Kniegelenkes, um eine bereits bestehende Diagnose oder eine Verdachtsdiagnose zu bestätigen.
  • Die therapeutische Arthroskopie hingegen wird bei Verletzungen oder degenerativen Veränderungen in Gelenken angewandt. Man kann damit in das Gelenk hineinschauen und minimalinversive Eingriffe vornehmen.

Ultraschall

Der Ultraschall, auch Sonographie oder Echographie genannt, gehört wie das Röntgen zu den bildgebenden Verfahren. Seine Vorteile liegen darin, dass es sich um ein nicht-invasives Verfahren handelt und keine Strahlenbelastung entsteht. Das sorgt dafür, dass  z.B. empfindliche Gewebeteile nicht geschädigt werden.

Außerdem erkennt man im Ultraschall auch Bewegungen, wie die des Herzens oder der Darmperistaltik.

Computertomographie (CT)

Durch unsere 3D Darstellung erkennen wir Veränderungen und Probleme an vielen Körperregionen schnell und deutlich, um sofort eingreifen zu können.

Durch das im Vergleich zum gewöhnlichen Röntgen sehr viel größere Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten ist dies ein großer Schritt in der Diagnostik: Von Frakturen bis Tumoren – dank der CT Untersuchung können verschiedene Diagnosen bei Patienten wie Hund, Katze & Co. gestellt werden. Oftmals wird zusätzlich ein Kontrastmittel intravenös verabreicht, um die Strukturen und Funktionen des Körpers auf den CT-Bildern besser darzustellen. Vor allem mithilfe der dreidimensionalen Bilder der Computertomographie (CT) lassen sich auch dem Tierbesitzer Veränderungen des Tieres deutlich aufzeigen. 

  • Darstellung von Strukturen innerhalb des Brustkorbes (Lunge, etc.)
  • Präoperative Diagnostik: Diagnosesicherung bei komplizierten Frakturen und Problemen des Bewegungsapparates (Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskulatur)
  • Nasenhöhle (Fremdkörpersuche, Aspergillose, Tumore, etc.)
  • Unfallchirurgie
  • Tumordiagnostik

Magnetresonanztomographie

Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) handelt es sich um ein Schnittbildverfahren, welches in der Untersuchung von sowohl Menschen als auch Tieren eingesetzt wird. Bei Einsatz der MRT kann man anhand von Darstellungen die Struktur und Funktion der Gewebe und Organe des Tieres nachvollziehen. So können beim Tier exakte Diagnosen verschiedener Erkrankungen erschlossen werden.

  • Wirbelsäulendiagnostik (Frakturen, Bandscheibenvorfälle etc.)
  • Darstellung von Veränderungen des zentralen Nervensystems (Gehirn, Rückenmark)

Zahnröntgen

Erkrankungen an den Zähnen und dem Zahnfleisch sind bei Tieren nicht selten. Fast 80 % aller Tiere über drei Jahre zeigen Symptome einer Zahn- bzw. Paradontalerkrankung. Eine gute Prophylaxe durch die richtige Ernährung und Maulhygiene ist sehr wichtig. Aber auch die richtige Diagnose und Therapie einer Zahnerkrankung sind unverzichtbar.

Um den Zahnstatus zu erfassen untersuchen wir zuerst die Maulhöhle Ihrer Tiere gründlich. Das Ausmaß der Schäden ist oft unter Zahnstein verborgen und auch die Knochensubstanz kann angegriffen sein. Daher fertigen wir – wie Ihr Zahnarzt auch – Röntgenbilder vom Kiefer an.

Mit unserem digitalen Zahnröntgen können wir uns mit nur 6 Aufnahmen einen Überblick über den gesamten Zahnstatus Ihres Lieblings verschaffen. Nach der Erfassung des Zahnstatus entscheiden wir, welche Zähne gezogen werden müssen.

Hausinternes Labor

In den allermeisten Fällen können wir nötige Labordiagnostik direkt hier in der Klinik durchführen und sparen damit die sonst mit dem Versand verbundene Zeitverzögerung. Bei hauseigner Labordiagnostik haben wir schon innerhalb von wenigen Minuten bis ca. einer halben Stunde die Ergebnisse dank unserer hochmodernen Laborgeräte vorliegen.

Wir bieten folgende Untersuchungen an:

  • Harn- und Kotuntersuchungen
  • Blutuntersuchungen sowie
  • zytologische Proben z.B. der Ohren.

Durch ein schnelles Ergebnis können wir innerhalb kürzester Zeit die Therapie zielgerichtet anpassen und wissen, was Ihrem Tier fehlt. Dies spart nicht nur Zeit, sondern kann gerade bei schwer erkrankten Tieren Leben retten.