Zeckenschutz für Tiere

Schützen Sie Ihr Tier vor ZeckenUnsere geliebten Tiere werden deutlich häufiger von Zecken befallen als wir selber – das liegt daran, dass sich unsere Lieben in der Regel vermehrt in der Natur aufhalten und durch Büsche und Wiesen streifen. Da Zecken keinen Winterschlaf machen, sondern sich Kleintiere als Winterquartier aussuchen, sind Ihre lieben Tiere das ganze Jahr über diesen Blutsaugern ausgesetzt. Ist Ihr Tier von einer Zecke gebissen, können diese Erreger von Infektionskrankheiten wie Babesiose, Anaplasmose oder Borreliose übertragen.

Lückenloser Zeckenschutz
Hier empfehlen wir einen lückenlosen Zeckenschutz, denn dieser ist entscheidend dafür, dass Ihr Hund oder Ihre Katze vor einem Befall mit Zecken und der damit möglichen Übertragung von Krankheitserregern geschützt ist. Zudem schützt es auch davor, dass keine Zecke ins Haus geschleppt wird und sie selber gebissen werden.

Viele kennen es: Sie besitzen eine Katze die im Bett schlafen darf , die sich aber auch gern draußen aufhält. Sie wachen Morgens auf und stellen beim Zähneputzen fest, dass Sie eine kleine Zecke an Ihrem Unterarm haben und schon einen Tag später bildet sich die Wanderröte aus, die pathognomonisch, also beweisend für einen Borrelienbefall ist. Gehen Sie zum Arzt, denn ab jetzt folgen 14 Tage Antibiotikum. Achten Sie daher auf lückenlosen Zeckenschutz für Ihre Tiere.

Aufgepasst! – Im Frühjahr sucht die Zecke neue Wirtstiere zum Blutsaugen, dabei sind Wildtiere wie Rehe, Füchse und Wildschweine willkommen, aber auch Ihr vorbeilaufender Hund oder Ihre streunende Katze können als Wirtstiere dienen.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass der Zeckenschutz oft nicht regelmäßig aufgefrischt wird, sondern erst dann aufgetragen, wenn der eigene Hund oder die Katze schon befallen ist. Somit konnte bereits in einer Studie festgestellt werden, dass fast jeder zweite Hund eine von Zecken übertragene Infektion durchlaufen hat. An dieser Stelle ist Vorsicht geboten, denn eine amerikanische Untersuchung zeigte, dass Zecken, die Krankheitserreger in sich tragen und damit eine besondere Gefahr für Hunde und Katzen darstellen, Kälte und Hitze besser zu überleben scheinen als Zecken, die nicht infiziert sind. Ixodes-Zecken zum Beispiel, die den Erreger der Anaplasmose in sich tragen, bilden bei winterlichen Temperaturen ein Antifrost-Schutzenzym, das ihre Überlebensrate im Vergleich zu nicht infizierten Zecken erhöht. In der Schweiz wurde belegt, dass mit dem Borreliose-Erreger befallene Zecken weniger empfindlich auf Wärme und Trockenheit reagieren.

Neue Präparate
Mit den richtigen Schutzmaßnahmen sind Ihre Tiere vor Zecken sicher. Wir empfehlen Ihnen deshalb, Ihr Tier, das ganzjährigen Auslauf hat, auch mit einem ausreichenden und ganzjährigen Schutz zu versehen. Die neuen Zeckenpräparate ermöglichen Ihnen eine einfache Handhabung und damit eine lückenlose Abdeckung. Besonders hervorzuheben sind die modernen oralen Medikamente die sowohl vor Zecken als auch vor Flöhen und manch einer Milbe schützen.

Sollten Sie Fragen haben, beraten wir Sie gerne.


Bildnachweis: https://www.zecken.de/de/zecken/die-zecke